Was ist ein Hortus?

Bei der Gartengestaltung gibt es einer Vielzahl von Möglichkeiten. Für unerfahrene Gärtner kann dies schnell in Unsicherheiten enden und die Lust am eigenen Garten schnell trüben. Dazu kommen noch einer Menge neu aufgegriffene Ideen der Bewirtschaftung des eigenen Gartens. Mir ging es einer Zeit lang auch so.

Wie kam ich auf die Idee einen Hortus zu gestalten?

Die Arbeiten erschlugen mich. Die Lust am Gärtnern ließ nach. Bis ich gar nicht mehr in den Garten ging. So sah nach zwei Jahren nicht hingehen der Garten auch aus.

Überall wuchsen die Pflanzen. Ein Durchgehen war kaum noch möglich. In einem Bereich machten es sich die Brombeeren bequem. Dies hier weiterzuerzählen, sprengt den Rahmen. Meine Gartengeschichte könnt ihr gern nachlesen.

Irgendwann in diesem Chaos stieß ich auf das 3-Zonen-Prinzip von Markus Gastl. Es war das, was ich suchte. Die Idee von Markus passt zu mir. Der Garten hatte schon einiges an Grundstruktur. Ich arbeite seit dem Zeitpunkt daran meinen Garten immer mehr nach dem Prinzip des 3 – Zonen – Gartens zu gestalten.

Anfangs kamen die verschiedensten Fragen auf, wie:

  • Was ist ein Hortus?
  • Wie funktioniert ein Hortus?
  • Wie sieht ein Hortus aus?
  • Was mache ich mit all dem neuen Wissen?

Es kommen schnell noch mehr Fragen auf. Einige möchte ich am Beispiel meines Hortus naturalis color beantworten. Heute beantworte ich euch die erste Frage.

Hortus – was bedeutet das?

Das Wort Hortus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Garten.

Hinter der Idee Hortus steckt noch viel mehr. Es soll nicht nur ein Ort für den Gärtner und dessen Gemüseanbau sein. Ein Hortus bezieht die Natur und deren Schutz dieser mit ein. Hier stehen hauptsächlich die Insekten im Vordergrund. Dem Ideengeber Markus Gastl bedeuten die Schmetterlinge sehr viel. Mir sind erst einmal alle Insekten willkommen, da sie alle eine wichtige Aufgabe im System Garten erfüllen.

Ohne Insekten

  • Gibt es kein Futter für andere Tiere, wie Igel und Vögel. Gern fressen die Kleintiere Würmer, Käfer oder mal eine Schnecke.
  • Würden einige Pflanzen, wie der Apfelbaum, keine Früchte tragen. Die Bienen und Hummeln ernähren sich vom Nektar und verteilen auf der Suche nach Futter die Pollen der Bäume.
  • Auf dem Komposthaufen würde der Grünschnitt nur noch verfaulen. Würmer, Käferlarven leben gern im Komposthaufen oder in einer guten Erde.

Biene auf Herbstastern
Was ist ein Hortus?
Kerstin Dähne
Hortusprinzip

Die Anlage eines Hortus ist vom Grund auf einfach, da er aus nur drei Zonen besteht.

Diese einfache Aufteilung lässt dem Gärtner viel Freiraum für die eigene Gestaltung. Diese Aufteilung machte es dem Gärtner von Anfang an, leicht den Überblick zu behalten.

Zu den einzelnen Zonen werde ich euch zu einem späteren Zeitpunkt mehr berichten.

Es dauerte kein halbes Jahr bis ich für meinen Garten entschied: „Jetzt ist es ein Hortus.“

Der Name sollte zu meiner Leidenschaft der Malerei und Farbe passen:

Hortus naturalis color

 … Garten der natürlichen Farben

Mein Hortus
Was ist ein Hortus?
Kerstin Dähne
Hortusprinzip

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