Stillstand gibt es in der Natur nicht- eine Blühwiese entwickelt sich- Veränderungen von Menschenhand

Stetig verändert sich unsere Umwelt, nicht einmal leblos erscheinende Gegenstände bleiben immer gleich. Im Frühjahr diesen Jahres legte ich eine insektenfreundliche Blühwiese mit regionaler Saat an. Bis heute hat sich auf dieser Wiese einiges getan. Bei jedem Gartenbesuch sieht sie anders aus.

Schon im letzten Jahr las ich vom Pflanzwettbewerb „Deutschland summt!. Da wollte ich unbedingt mitmachen. Im Winter befasste ich mich reichlich mit dem Thema „Blühwiesen“ und legte im März und April los. Nach der Planung folgte die Anlage der Wiese, welch sich immer wieder verändert.

Anlage ein Blühwiese

Anlage einer Blühwiese- die Fertigstellung

Was so die Natur in kurzer Zeit schafft

Kaum ist die Wiese fertig angelegte, ziehen die ersten Bewohner ein.

Die kleinen Saatkörner, manche kaum einen Millimeter groß, enthalten das Wunder Leben. Nach etwas mehr als zwei Wochen sieht man das erste Grün der Pflanzen.

Noch sehr zart und zerbrechlich wirken die kleinen Pflänzchen, aber gleichmäßig.

Einkauf von Johannisbeersträuchern– nicht alles klappt beim ersten Versuch

Manchmal kommt bei mir auch der Strebergärtner und das eigene Ego durch. Die eine Abgrenzung zum Weg hin gefällt mir noch nicht. Da der Garten zu einer Gartenanlage gehört, muss auch Obst und Gemüse angebaut werden. Schön und nützlich für Mensch und Tier soll die Begrenzung werden. In den Garten kommen und gleich etwas zum Naschen finden, wäre doch toll. Ich entscheide mich für Johannisbeeren.

Den Einkauf von den Beerensträuchern stellte ich mir einfacher vor. Da ich mit einem Pflanzenhändler im Internet bisher gute Erfahrungen machte, suche ich mir schöne Sträucher raus. Dann der Klick auf den Warenkorb. Alles prima und einfach, doch als ich auf die Lieferzeit schaue, Entsetzen. Erst im Herbst wäre eine Lieferung möglich. Also wird nichts mit bequem von zu Hause aus bestellen und in der nächsten Zeit pflanzen.

Da ich oft ungeduldig bin, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, bleibt mir der Weg in ein Geschäft nicht erspart. Der Weg führt in den Gartencenter. Die Gehölze finde ich schnell, auch die Johannisbeersträuchern. Doch gibt es nicht die Sorte, dich ich gern wollte. Also fahre ich ohne wieder nach Hause. Ein wenig enttäuscht bin ich schon. Da will man einen Plan umsetzen und es gibt das Material nicht.

Eine Möglichkeit, um an Pflanzen zu kommen, besteht noch. Auf dem Weg zum Garten gibt es einen kleinen Pflanzenhandel, den ich auch aufsuche. Sehr rosig sieht es hier auch nicht aus. Ich frage eine Verkäuferin nach Johannisbeeren, in der Hoffnung, dass sie noch Sträucher an einer unbekannten Stelle stehen hat. Leider nein, doch sie erklärte mir alle vorhandenen Sorten. Es motiviert mich meinen Plan, der einen bestimmten Sorte umzuwerfen. Ich nehme drei Pflanzen mit, sogar schon mit Blüten.

Die drei Johannisbeersträucher zieren nun den Rand der Blühwiese, ein normaler roter Strauch, der jedoch schon mehrere Jahre im Topf wächst, ein Stämmchen mit roten Beeren und eine weiße Johannisbeere.

Kräftig sehen alle drei aus, nun müssen sie noch anwachsen.
Der Platz und die Umgebung gefällt den Sträuchern so gut, dass sie es mit reichlich reifen Beeren danken.

Kein Leben ohne Wasser- Anlage eines kleinen Teiches

Der Garten hat zwar einen Wasseranschluss, doch da kommt ja keine Biene ran. Auch für alle anderen Tiere wäre es unmöglich. Mir gefällt die Wiese so auch nicht, weil einfach etwas fehlt. Es fehlt das Wasser. Einen Teich wollte ich schon länger haben, doch fehlte die Idee für den Standort. Jetzt gab es einen Platz, für einen kleinen Gartenteich.

Fertig! Der neue Teich, nein die zwei neuen Teiche können sich sehen lassen. Da es auch noch ein wenig plätschern soll, dürfen Springbrunnen nicht fehlen. Beide sind abhängig von der Sonne, doch auch unabhängig vom Stromnetz.
Noch ein wenig warten und es fällt sicher nicht mehr auf, dass die Teich nachträglich gebaut wurden.
Blick von der anderen Seite

Wenn dem Hund die neue Blühwiese zu gut gefällt…

Meinem lebendigem Gartenwächter Benny gefällt die neue Blühwiese mit der lockeren Erde zu gut. Er buddelt in ihr, als,gäbe es nur hier die Möglichkeit. Mir gefällt das überhaupt nicht. Schließlich sollen hier Blumen für die Bienen wachsen, gegraben hab ich ja schon.

Gartenwächter Benny den ich leider nicht ohne Leine laufen lassen kann, da jedes noch so kleine Loch im Zaun für eine Flucht genutzt wird.

Ein Zaun, der möglichst nichts kostet, soll her. Auch darf er nicht zu hoch und aufdringlich sein, sondern den Hund abhalten, die Wiese zu betreten. Am Todholz hatte ich dickere Äste gesammelt, die doch gut passen könnten. Damit lässt sich doch ein kleiner Staketenzaun bauen. Ich schaue mir ein paar Videos an und besorge mir das noch nötige Material, wie verzinkten Draht.

Jetzt steht er schon ein Weile und erfüllt seinen Zweck. Benny kann jetzt nur noch schwer die Wiese betreten.

Sicher kommen mir im Laufe der Zeit noch mehr Ideen, um die Wiese weiter zu gestalten.

Auch die Natur Selbst sorgt für Veränderungen, dazu mehr in einem anderen Artikel.

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