Der Gartenwichtel Tomte

Der Gartenwichtel Tomte klingt etwas komisch. Wer die letzten Tage schon mitgelesen hat, wundert sich vielleicht. Plötzlich taucht eine unreale Figur auf. Bis Mitte November wäre ich auch nicht auf diese Idee gekommen.

Wie Tomte bei mir einzog

Wie ich auf die Sache mit dem Wichtel kam, weiß ich gar nicht mehr. Aber eines schon, sie zog mich ganz in ihren Bann. Auch war mir die Tradition, dass zur Adventszeit ein Wichtel in die Wohnung zieht, komplett unbekannt. Es war sicher bei einem der sozialen Medien.

Ein wenig interessant fand ich die Idee schon. So kaufte ich mir eine Wichteltür und machte mir Gedanken über den Ort in der Wohnung. Ein Platz im Büro wurde es. Hier zog der Gartenwichtel Tomte ein.

Wichteltür
Der Einzug des Gartenwichtels

Wieso ein Gartenwichtel?

Na ja, einen Weihnachtswichtel kennt jeder. Ich jedoch liebe meinen Garten und Tomte wohnt halt da. Es gibt im Garten einen alten Baumstumpf, der mittlerweile schon arg bröselig wird. Manchmal sieht er sehr mystisch aus. So verträumt, wie man es aus manchen Fantasyfilmen kennt. Für mich kann da nur ein Gartenwichtel wohnen.

Auch wusste ich anfangs nicht, wie kommuniziere ich mit dem Wichtel. Es lebt kein Kind mehr in meinem Haushalt. So entschied ich spontan Instagram, als Plattform der Kommunikation zu nutzen. Dort schreiben wir uns mehr oder weniger regelmäßig. Du magst die Briefe lesen? Hier findest du Tomtes Instagram-Seite.

Mir macht es gerade viel Spaß, gelegentlich in die Rolle des Wichtels zu schlüpfen. Dabei betrachte ich die Welt aus einem anderen Blickwinkel. Es macht die Adventszeit zu dem, was man als Kind von ihr mitbekam oder wie wir uns sie vorstellen. Sie wird friedlicher, geheimnisvoll, aber auch besinnlich. Insofern wünsche ich einen wunderschönen dritten Advent.

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