Stencil Graffiti- meine Geschichte

Im letzten Beitrag, Stencil Graffiti, stellte ich euch ein wenig die Kunst des Stencil Graffiti vor. Diese Vorstellung hielt sich allgmein. Meine eigenen Erfahrungen und Arbeiten kamen dabei ein wenig kurz. Deshalb schreibe ich einen eigenständigen Beitrag, bei dem ich meinen Wertegang mit dieser Technik näher beschreiben möchte.

Wie kam ich dazu?

Es war mehr oder weniger Zufall. Mein Sohn befasste sich schon länger mit dieser Art der Kunst und probierte sich aus. Er lernte es in einem Angebot des Sprungbrett Riesa. Die kleine Gruppe präsentierte sich oft bei öffentlichen Veranstaltungen und Märkten. Zusammen mit den Besuchern gestalteten sie kleine Kunstwerke. Ich fand es bis dahin nur interessant. Genau für so einen Markt verpflichtete sich mein Sohn, doch spielte die Gesundheit nicht mit. So konnte er das Team nicht unterstützen. Er fragte mich, ob ich ihn vertreten könne. Lang überlegte ich nicht. Ich organisierte die Versorgung meines Sohnes und vertrat ihn.

Das Team, des NotART Kreativraumes, stellt sich bei einem kleinem Hoffest mit seiner Arbeit vor. So oder ähnlich präsentiert sich der Graffitistand.

Aus der Vertretung am Graffiti- Stand entstand das Interesse für mehr. Ich befasste mich mit dem Thema, stärkte den Kontakt zur Gruppe und nahm an den Treffen teil.

Der zweite Schritt- erste Kursteilnahme

Im gleichen Jahr konnte ich mir das erste Mal die Teilnahme an der Sommerakademie in Riesa einrichten. Ich informierte mich auf der Internetseite über die Kurse des Jahres, da gabe es einen, der sich mit Stencil Graffiti befasste. Ich überlegte nicht lange und meldete mich dazu an. Als ich bei dem Kurs ankam, war ich erstaunt. Bis dahin dachte ich immer es ist eine Kunst für Jugendliche, doch die anderen beiden Teilnehmer waren älter als ich. Wieder etwas dazu gelernt.

Carsten Langer stellte uns anfangs kurz die Geschichte des Graffiti vor, auch Filme, in denen die Szene eine große Rolle spielten, wie „Beat street“. Ich lernt das komplette Erstellen von Schablonen, wie weitere Farbschablonen hinzu kommen, so das es am Ende ein gutes Gesamtergebnis gibt. In dem Kurs entstanden zwei eigene Motive, die mit mehreren Schablonen ein gesamtes Werk ergaben.

Diese ist eines der ersten Motive. Es bezieht sich eindeutig auf den Ort Jahnishausen. Wer ein gut geschultes Auge besitzt, findet den Ortsnamen im Bild. Hiefür schnitt ich 7 Schablonen. Die Bildgröße ist ein wenig größer als A3.
Den „Geist der Vergangenheit“ mag ich heute noch. Diese leutende Bild entstand, weil ich es gegen das Licht hielt.

Der Virus packte mich

Nach dem Kurs konnte ich nicht mehr von der Technik lassen. Ich entwarf neue Motive, machte aus Malvorlagen eigene Schablonensätze (immer nach den Vorlagen, die durch eigene Strichführungen und eigene Kompination der Farbflächen zu Arbeiten von mir wurden). Ich besuchte immer regelmäßiger die Graffiti Gruppe des Sprungbrett e.V. Riesa und unterstützte den Kursleiter. Zusammen führten wir das Angebot des Graffiti Standes weiter, was mir viel Spaß bereitete.

Im Sommer 20?? gestaltete ich eine kleine Ausstellung auf dem Gut Göhlis mit. Die Räumlichkeit bestand aus einem alten Teil des Gebäudes in dem es auch noch so einige alte Gegenstände gab. Ich fand es sehr interessant die alten Dinge mit der modernen Kunst, des Stencil Graffiti zu kombinieren.

In dieser Zeit probierte ich mich auch an „normalen“ Graffitos aus. Gern besprühte ich legale Wände und Fläche, sucht Möglichkeiten, wo ich die Technik praktisch nutzen könnte. Da bekam eine ausgediente Kinderkommode einen neuen farblichen Look. Meine Gartenlaube diente für mich als Sprühfläche. Hier dachte ich „Was wird der Gartenvorstand sagen?“. Doch der fand die Laube gut.

Diese Motiv entstand bei der Hip Hop Woche im Offenen Jugendhaus Riesa. 2018 nahm ich zusammen mit Edi daran teil.
Ein wenig verrückt ist Frau manchmal schon. Da wird eben auch mal die Gartenlaube umgestaltet.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Nach der Auswahl und dem erstellen der Vorlage kommt die Arbeit des Schneidens. Bewaffnet mit einem Cuttermesser und guter Unterlage geht es ans Werk. Ach wie freuen sich die Finger, wenn es heißt, Pause.

In dem folgenden Beispiel feiern die Jugendlichen gemeinsam Geburtstag. Unter meiner Anleitung verbringen sie diesen sehr kreativ. Jeder gestaltet seine eigenes Graffiti mit Schablonen. Am Ende nimmt jeder sein eigenes Werk mit nach Hause.

Bei den verschiedensten Workshops in den letzten Jahren brachte ich Jugendlichen die Technik des Stencil Graffiti bei. Nebenbei werden viele kleine Fertigkeiten, ohne darüber nachzudenken, gefordert. Da kommt den Teilnehmern gar nicht in den Sinn, dass beim Entwerfen mit Papier und Bleistift, das einfach Zeichnen gefordert wird. Auch die Feinmotirik kommt beim Schneiden, feiner Striche und Flächen mit dem Cuttermesser, nicht zu kurz. Sie wollen ja mit der Graffitifarbe sprühen. Hier ist der Weg das Ziel. Doch sind alle Schablonen fertig, können je nach Zeit die unterschiedlichsten Farbvarianten probiert werden. Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer über ihre Ergebnisse meist positiv überrascht.

So viele wunderschöne Motive und Bilder entstanden bei einem Ferienangebote.

Zum Schluß…

… zeige ich euch noch ein paar Arbeiten von mir:

Dieses Motiv bewegte mich sehr lange. Das ursprüngliche Bild enthielt einen anderen Wortlaut, „Ich halte mein Leben fest und in Ehren“. Diesen brauchte ich für mein Ego, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen. Ich gestaltete ih für einen Markt um. Vielleicht kennt der Eine oder Andere dieses christliche Lied.
Hierfür diente ein Mandala als Vorlage.
Dieses Selbstbildnis entstand für die Ausstellung bei Kirchentag in Berlin.
Was schenk man einem Schulanfänger? Ein Bild mit bekannten Trickfilmhelden.

Stencil- Graffiti

Ein paar Stunden beim Aushelfen am Graffitistand reichten und es hatte mich gepackt, das Fieber des Stencil Graffiti. Bis dahin beschäftigte ich mich keine Bohne mit der Kunst der Spayer. Es waren einfach nur illegal beschmierte Wände, auf denen vielleicht mal ein schönes Motiv zu finden war. Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, änderte sich diese Ansicht. Heute möchte ich euch einen kleinen Bereich der Graffitikunst vorstellen. Den den ich selbst kennen und lieben lernte.

So oder ähnlich sieht der Arbeitsplatz der Sprühstraße aus.

Was ist Stencil- Graffiti?

Graffiti

(italienisch; Singular Graffito) steht als Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen, die mit verschiedenen Techniken auf Oberflächen oder durch deren Veränderung im privaten und öffentlichen Raum erstellt wurden. Die Graffiti werden zumeist unter Pseudonym und illegal gefertigt.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti)

Dieses Graffiti entstand bei einer Veranstaltung in Riesa. Die Unterkonstruktion, ein Steinbrunnen, umwickelten wir mit Folie und belegten ihn mit Holzplatten.

Stencil- Graffiti

Unter einem Stencil oder Pochoir versteht man eine Schablone, die vorher angefertigt werden muss und durch die anschließend die Farbe gesprüht wird. Häufig werden entsprechend der ursprünglichen Verwendung Politiker, politische Symbole, ideologisch dargestellte Personen oder gesellschaftskritische Motive gesprüht.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti#Stencil/Pochoir)

Mit eigens entworfenen Schablonen entstand dieses Motiv. Gesprüht auf ein Skeatbord.

Graffito- Seit wann gibt es diese?- Einblick in die Gesschichte

Für uns sind Graffitis meist illigal besprühte Wände… So geistert es zumindest in den meisten Köpfen herum, wenn das Wort „Graffiti“ fällt. Doch gibt es die Form der Wandgestaltung mit Farbe schon sehr lange.

alten Ägypter

Sie hinterliesen meist gekratzte Inschriften in Gräbern, in Tempeln, auf Gräbern, Felsen und Statuen.

Römer

Sie stellten die Lebenssituationen der Menschen dar. Sie beinhalteten auch sexuelle Situationen, Karikaturen oder handelten von Gladiatorenkämpfen.

Wikinger

Sie hinterließen an verschiedenen Orten Inschriften in Form von Runen.

Europa ab 16. Jahrhundert

Landstreicher makierten Ort mit Zinken, die den Nachfolgenden zeigten, ob es sich lohnt an diesem Ort zu betteln. Es war eine Art Geheimschrift.

Europa 17. Jahrhundert

Künstler signierten Arbeiten in Kirchen ähnlich der Graffito.

19. Jahrhundert in Krazern

Mit Sprüche, Bilder und Karikaturen gestalteten die Studenten die Wände.

1943 Widerstandsbewegung weiße Rose

Sie nutzten Schablonen, um ihre Schriftzüge und Symbole, mit Farben an die Hauswände zu bringen.

Es entwickelten sich in den letzten Jahrzententen die unterschiedlichsten Formen, die je nach Region und Land verschiedenst ausgeprägt sind. Wenn es euch interssiert, könnt ihr gern das www nutzen. Ich verwendete Wikipedia für die kleine Übersicht.

Leider machen es noch immer illegale Sprüher den Künstlern schwer, dass diese Form der bildenden Kunst von der Breite der Bevölkerung anerkannt wird.

Kleine Geschichte des Stencil- Graffiti

Das Arbeiten mit Schablonen ist keine Erfindung der Graffiti- Szene, sondern gibt es schon seitdem der Mensch sich künstleisch betätigt. Schablonen fanden und finden Verwendung in der Gestaltung von Möbeln, Wänden und Gegenständen. Anders als beim Graffiti trug man die Farbe mit Stupspinseln auf. Ich kenne von meiner Oma die Minischablonen für das Aufbringen der Initialien auf die Wäsche, welche meist als Vorlage zum Besticken dienten.

Als Kunstform entstand das Stenciling Ende der 1970er.

Einer der bekanntesten Künstler, im Bereich Stencil, stellt Banksy dar.

Hier eines der bekannten Motive von Banksy

Wieso Graffiti mit Schablonen?

Meine erste Antwort auf die Frage: „Was ist Stencil- Graffiti?“ lautet:

„Graffiti für´s Kinderzimmer.“

Wieso? …

  • Mit Schablonen lassen sich Bilder auf kleiner Fläche gestalten, dies auch mit Graffitifarben.
  • Es ist eine legale Form von Graffiti und benötigt keine Wand, sondern es reicht ein Stück Papier oder eine Leinwand.
  • Mit dem fertigen Sprühergebniss lassen sich Zimmerwände gestalten.
  • Auf dem Weg zeige ich den Kindern und Jugendlichen, wie Graffiti gehen kann, ohne Probleme zu bekommen.
  • Die Aussage kommt meist gut bei den Eltern an.
  • Die Schablonen lassen sich mehrfach benutzen.
Das reizvolle an der eigenen Kunst ist das Probieren und Experimentieren. Bei dem Bild nutzte ich die verschiedensten Schablonen, um den Rahmen für die Grafik zu gestalten. Ziel der Aktion ist den Kindern nicht nur eine Grafik zu zeigen, sondern es anziehend zu verpacken.

Wie kam ich dazu?

Es war mehr oder weniger Zufall. Mein Sohn befasste sich schon länger mit dieser Art der Kunst und probierte sich aus. Er lernte es beim Sprungbrett Riesa. Die kleine Gruppe präsentierte sich oft bei öffentlichen Veranstaltungen und Märkten. Zusammen mit den Besuchern gestalteten sie kleine Kunstwerke. Ich fand es bis dahin nur interessant. Genau für so einen Markt verpflichtete sich mein Sohn, doch spielte die Gesundheit nicht mit. So konnte er das Team nicht unterstützen. Er fragte mich, ob ich ihn vertreten könne. Lang überlegte ich nicht. Ich organisierte die Versorgung meines Sohnes und vertrat ihn.

Aus der Vertretung am Graffiti- Stand entstand das Interesse für mehr. Ich befasste mich mit dem Thema, stärkte den Kontakt zur Gruppe und nahm an den Treffen teil.

Bei meiner ersten Teilnahme an der Sommerakademie gabe es das erste Mal den Kurs „Stencil- Graffiti“. Hier lernte ich sehr viel über das Erstellen von Schablonen, wie bekomme ich eine mehrfarbiges Bild hin … Carsten Langer brachte mir alles bei. Von da an entwarf und schnitt ich Schablonen. Gestaltete damit einige Bilder, mal mit Vorlagen aus dem Netz, aber auch immer wieder eigene Motive.

Momentan nutze ich das Stencil- Graffiti eher weniger, doch bringe ich gern den Jugendlichen und allen anderen Interssierten die Technik bei.

Wie und wo kann man Stencil- Graffiti erlernen?

Ihr wollt es gern einmal selbst ausprobieren, dann seid ihr bei mir richtig. Meldet euch bei mir.

Die Kurse finden im NotART- Kreativraum Radebeul statt.

Eine genaue Angebotsseite befindet sich noch in Arbeit.

Der Morgen danach

Ein neuer Tag bricht an

Ein neuer Morgen bricht an. Noch ein wenig verträumt öffne ich die Augen, reibe den Schlafsand heraus und recke mich noch einmal. Gut schlief ich in der Nacht. Das Fenster war geöffnet, so konnte immer eine Prise frische Luft um meine Nase wehen. Langsam begebe ich mich in die Küche, um mir einen schönen Kaffee zu kochen. Das mache ich schon seit, keine Ahnung wann, so. Zuerst fülle ich den Wasserkocher. Jetzt hole ich eine große Tasse aus dem Schrank, der mit dem Schriftzug „Kaffeepause“ dekoriert ist. Auf diese setze ich den Kaffeefilter mit gemahlenen Kaffee. In der Zwischenzeit kocht das Wasser. Nach den ersten Kontakt von Wasser und Kaffeepulver entsteht der typische Geruch von frisch gebrühten Kaffee. Ich brauche die Zeit des ersten Kaffeetrinkens, um in den Tag zu kommen. Fehlt dieses kleine Ritual, wird es komisch, genauso wie das danach folgende Duschen und Anziehen der Tageskleidung zum Tagesstart gehören.

Ich sitze nun mit meinem Kaffee auf dem gemütlichen Sofa, die Beine noch mit der Kuscheldecke zugedeckt. Ich überlege, was muss heute erledigt werden, als mein Blick zum Fenster hinaus schweift. Irgend etwas ist anders als sonst.

Etwas durchbricht den Alltag

Über dem See, der sich vor meiner kleinen Hütte befindet, liegen Nebelschwarten. Dies kommt häufig in den Morgenstunden vor und gilt somit nicht als besonders. Doch als sie sich langsam verziehen, spiegelt sich das Licht der aufgehenden Sonne anders als sonst. Es scheint nicht mehr so grau bis schwarz unterlegt, sondern klar in gelblich, orangefarbenen bis rötlichen Tönen. Mein Blick kann sich einfach nicht abwenden. Dabei will ich doch den Tag planen.

Ich lasse mich, angezogen von dem Blick, treiben. Zeit, Raum und Gedanken dürfen schweifen, einfach so. Der Nebel verzieht sich weiter, bis er ganz verschwindet. Die kleine Insel, die sich unweit des Ufers befindet, kann ich nun klar sehen. Auf dieser bin ich gern, da stört mich keiner. Hier wachsen allerlei Sträucher und alte Bäume. Dazwischen recken sich die verschiedensten Blüten der Sonne entgegen. An einem der Ufer liegt seit Ewigkeiten ein umgeknickter Baum, den ich von der Hütte aus gut sehen kann. Er muss schon Jahre daliegen, weil festes Holz besitzt er keines mehr. Er ist einfach tot, leblos, ohne Kraft und Gefühle. Doch erscheint er mir heute anders, nur kann ich es nicht genau erkennen. Ein Fernglas besitze ich keines, aber ich will wissen, wieso erscheint der alte Baum so.

Die Neugierig siegt

Mich macht dies alles neugierig. Nachdem ich beschloss, heute lasse ich mich von den Dingen treiben, schlüpfe ich in meine Hose und Pulli. Jetzt nachdem ich vor die Tür trat, höre ich die Vögel zwitschern. Sie sitzen verteilt in den Bäumen friedlich beieinander, meist mit dem Bauch zur Sonne gewandt. Die Sonne spiegelte sich weiterhin im See, klarer als sonst. Auch ich mache es den Vögeln nach und strecke mein Gesicht der Sonne entgegen. Wollig warm strahlt sie auf mein Gesicht. Ich schließe meine Augen, höre den Vögeln zu. So verharre ich für eine Zeit. Bis der Gedanke an den alten Baum, diesen Moment unterbricht.

An dem kleinen baufälligen Bootssteg, liegt das kleine Kanu, blau gestrichen, meine Lieblingsfarbe. Einige Minuten später heißt es: „Leinen los!“ Ich rudere rüber zur Insel und betrete sie. Ich nutze den direkten Weg zum alten Baumstamm. Er liegt genauso da wie immer. Die eine Hälfte am Ufer und die andere ragt ins Wasser. Um den Stamm am Ufer wächst Gras. Dazwischen verläuft ein kleiner Trampelpfad. Den benutzte ich, um mich auf den Stamm zu setzen und das Wasser zu beobachten. Da schnappt mal ein Fisch und es bildeten sich Kreise. Die Ente schwimmen und suchen nach Futter, starten ihren Flug oder landen gerade. Aber auch das Plätschern des Wassers, ist einen Wohlklang für die Seele.

Auf alten Pfaden, aber dann…

Ich folge dem Trampelpfad und sehe Sie. Sie die Veränderung. Direkt neben meinem gewohnten Sitzplatz erblicke ich sie. Obwohl ich fast jeden Tag diesen Ort besuche, fiel Sie mir nie auf. Sicher hätte ich sie eher bemerken können, doch war ich immer mit anderen Dingen beschäftigt. Mal galt mein Augenmerk dem Kalender, voll mit Termin. Dann schrie der Herd: “ Benutze mich!“. Alle um mich herum wollten etwas von mir und ich sagte fein: „Ja, das mache ich.“ .

Heute schwirren keine Gedanken im Kopf herum. Mein Blick ist klarer als sonst. Nichts erscheint in grau- schwarz unterlegten Farben. Somit erkenne ich auch die Veränderung auf dem Baumstamm.

An einer morschen mit Erde gefüllten Vertiefung macht sich das Wunder des Lebens breit. Ich erblicke einen kleines Bäumchen mit zierlichen noch zerbrechlichen Stamm. Die Blätter glänzen in der Sonne und reflektieren das Licht. Das war es, was ich heute Morgen am Fenster sah…

Diese kleine Geschichte schrieb ich um das Bild „Der Morgen danach“ aus meiner Ausstellung „Gelebt in Farbe“. Gemalt habe ich mit Ölfarbe auf Leinwand.

Monatsrückblick Januar 2021

Bisher startet das Jahr 2021 fast, wie das Jahr 2020 endete. Durch die öffentlichen Verordnungen, wegen Corona, macht es zumindest den Schein. Doch empfand ich den Januar 2021 nicht als Monat, der nur durch den Virus bestimmt wurde. Es liegt an jedem selbst, aus dieser Situation das Beste zu machen. Mein Augenmerk lag mehr auf dem Bereich, den ich ohne Verordnungen nutzen kann… hier im Internet.

Veröffentlichungen von Blogartikeln

Es entstanden jetzt schon mehr Beiträge als im Jahr 2020. Nicht nur auf dieser Seite veröffentlichte ich Texte, auch auf meiner Hortus- Seite und für den Kreativraum. Diese Artikel entstanden:

Umgestaltung der Webseite

Mit dem gesamten Blog zog ich um. Ich finde die Möglichkeiten der Gestaltung jetzt besser. Dann fand ich als Leserin von Blogs die Lesbarkeit anderer Blogs einfach angenehmer und mein Blog soll das auch können, gut lesbar sein.

Die komplette Umstellung wird noch eine Weile dauern, doch werde ich es schaffen.

Komfortzone verlassen

… habe ich diesen Monat bewusst zweimal. Zum einem machte ich ein Selfie, welches ich auch öffentlich nutze und zum zweiten organisierte ich meine erste Videokonferenz. Für mache wird es zurzeit etwas ganz normales sein, sich per Video zu treffen und zu unterhalten, für mich nicht. Der einfach Grund besteht darin, dass ich mich nicht gern selbst sehe bzw. sehen kann.

Doch was nützt es mir, wenn ich mich weiter in meiner Komfortzone verkrieche und so nicht voran komme. Genau wenig bis nichts. Jetzt ist es vollbracht, das Foto ist überall auf der Homepage und in den sozialen Netzwerken. Die Videokonferenz fand, wie geplant statt und ich habe organisatorische Fragen, des Kreativraums klären können.

Was geschah sonst noch im Januar 2021

  • Corona erschwerte das Arbeitsleben im Pflegeheim
  • Die ersten Gemüsesamen dürfen sich in meinem Schlafzimmer entwickeln.

Meine Schlussfolgerung aus dem Monat

Mein Spruch des Monats Januar traf voll zu.

Für Februar gibt es noch keinen konkreten Pläne, doch sollte dies keine Grund sein, sondern den Ansporn geben, weiterhin den Weg, raus aus der Komfortzone, zu gehen.