Herbstanfang im Hortus naturalis color

Den Lauf der Jahresuhr kann man nicht aufhalten. Es wird Herbstanfang im Hortus naturalis color. Hier zeigt sich der Herbst in seinen eigenen Farben. Ich finde es immer wieder wunderschön, wie sich das Grün des Sommers immer mehr in Rottöne verwandelt. Nebenbei läuten diese Herbstfarben kühles und nasses Wetter ein.

Rottöne übernehmen das Grün der Natur

Da war Frau mal ein paar Tage nicht im Hortus, schon verändert sich das Aussehen. Vorher herrschte das Grün der Blätter. Jetzt fangen die Rottöne an den Herbst einzuleiten, ganz so wie in dem Liedertext:

Der Herbst steht auf der Leiter
Und malt die Blätter an
Ein lust’ger Waldarbeiter
Ein froher Malersmann

Künstler: Klaus-Dieter Henkler, Monika Hauff, Peter Hacks
Aus den Weißen Rosenblüten entwickelten sich rote Hagebutten.
Auch am Berberis aquifolium (Gewöhnliche Mahonie) sind nicht mehr alle Blätter grün.

HerbstzeitErntezeit

Dank der Schnecken sieht es dieses Jahr schlecht mit eigenem Gemüse aus. Den Kopf lasse ich jedoch nicht hängen. Immerhin ist vom Herbstanfang im Hortus naturalis color bis zum Ende des Gartenjahres auch Erntezeit. Die letzten Kartoffel kann ich noch ausgraben. An den Obstbäumen hängen noch nicht ganz reife Äpfel und Quitten. Damit kann ich mir einen kleinen Vorrat an Kompott und Marmelade anlegen.

Noch brauchen die Äpfel ein wenig Zeit zum Reifen. Doch naschen konnte ich schon von den herunter gefallenen Früchten.
Der Quittenbaum ist unermüdlich. Fast jedes Jahr trägt er viele Früchte. Soviel Kompott und Marmelade kann Frau gar nicht kochen.
Das Abendessen ist gesichert. Noch liegen ein paar Kartoffeln in der Erde, doch werden sie auch noch ausgegraben.
Der Apfelbaum möchte Last los werden. Dies Äpfel lagen alle unter dem Baum. Einige der Früchte sicherten sich im Vorfeld die Schnecken und andere Tierchen.

Auch blüht es im Hortus naturalis color

Der Sommer lässt sich nicht so schnell vom Herbst vertreiben. Noch immer blüht es. Jetzt sammelt sich wieder mehr Morgentau an den Pflanzen. Später kommen sicher die Haare der alten Weiber hinzu. Ich meine die Spinnweben, welche sich in der Sonne spiegeln oder mit Tau mehr in Erscheinung treten.

Die Herbstanemonen stehen in der vollen Blüte. Im Hintergrund befinden sich Prachtkerzen.
Die Bienen, Hummeln, Wespen und andere Insekten erfreuen sich im Hortus an den Nahrungspflanzen. Auch Verstecke und Brutplätze gibt es reichlich.

Und wieder zeigt sich, dass sich die Natur ständig verändert. Schon im Artikel „Stillstand gibt es in der Natur nicht- eine Blühwiese entwickelt sich- Veränderungen der Natur“ schrieb ich davon.

Ich freue mich schon auf meine nächsten Besuche und Arbeitseinsätze im Garten. Erst einmal bin ich gespannt auf die Preisverleihung zu dem Pflanzwettbewerb „Deutschland summt“. Immerhin reichte ich mein Projekt „Anlage einer Blühwiese- die Fertigstellung“ ein.

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