Zeichnen mit Bleistift und Kohle- Workshop mit Kindern

Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich mich mal wieder als Workshopleitung austoben. Zweimal musste der Termin verschoben werden und am Wochenende hat es geklappt. Der Workshop fand in den Räumlichkeiten eines Vereins statt, der sich um die Sorgen und Nöte von Kindern und Jugendlichen kümmert und sie unterstützt. Gern fragen die Mitarbeiter nach, ob ich Zeit für ein Angebot der bildenden Kunst habe. Natürlich fand ich Zeit dafür, da die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen dies mit Begeisterung annehmen. Auch dieses Mal waren die Kinder und Jugendlichen schon ganz gespannt darauf, was wir machen werden.

Wie bereite ich mich auf den Workshop vor?

Nach der Absprache mit dem Auftraggeber stand fest, dass

  • Ich zwei Angebote durchführen darf, einmal mit jüngeren unerfahrenen Kindern (bis 10 Jahre) und zum anderen mit Jugendlichen bis 14 Jahren, die schon an anderen Kunstworkshops teilnahmen.
  • Die Angebotszeit beträgt 4 Stunden pro Gruppe.
  • Die Teilnehmer*innen sollten am Ende ein fertiges Werk in den Händen halten.
  • Die Kosten für Material sollte diesmal gering ausfallen (beim letzten Angebot waren diese etwas reichlich).

Wir einigten uns noch in dem Gespräch auf eine Zeichentechnik, weil dafür mussten keine großen Mengen neues Material angeschafft werden und ist in der vorgegebenen Zeit gut machbar. Bleistifte und Papier sind die einfachsten Zeichenutensilien. Diese hat auch in der Regel jedes Kind zu Hause (Mir ist es bei Workshops wichtig, dass die Teilnehmer*innen die Techniken auch zu Hause probieren und Material auch mal vom Taschengeld kaufen können.)

Ich überlegte, was könnte ich als Thema wählen. Gibt es etwas was die Kinder und Jugendlichen gern mal ausprobieren würden? (Am Ende jedes Workshops frage ich nach Wünschen und Vorstellungen für ein nächstes Angebot. Damit habe ich eine kleine Sammlung mit Ideen der Teilnehmer*innen und kann darauf zurückgreifen.) Mit Zeichenkohle wollten sie mal arbeiten, Tiere und realistisches Zeichnen stehen immer wieder auf der Wunschliste.

Mit all diesen Informationen entschloss ich mich für eine Anleitung für alle. Ich zeichne vor und die Teilnehmer*innen zeichnen nach. Das Motiv fand ich auch, ein Fisch soll es werden. (Die Idee und Anleitung stammt aus einem Onlinekurs bei Udemy, den ich absolvierte. Den Kurs von Richard Mahlmann schaue ich mir immer wieder gern an.)

Ohne Übung wollte ich zu den Workshopterminen nicht erscheinen, so übte ich noch einmal den Fisch zu zeichnen, einmal mit Video und einmal ohne. Clownfische schwimmen jetzt auf dem Papier:

Ein Einblick in den Workshop Zeichnen mit Kohle und Bleistift

Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, einen Umriss des Fisches zu zeichnen. Zum Glück lässt sich Bleistift wegradieren.
Den Bleistift einfach mal locker zum Schraffieren nutzen, ist gar nicht so einfach. Doch alle schafften es.
Dieser „Nemo“ steht kurz vor der Vollendung. Mit Kohlestift und Papierwischer entstehen die verschiedensten farblichen Abstufungen.
Am Anfang konnten sich die Kinder und Jugendlichen nicht vorstellen, dass nur mit Bleistift und Kohle ein schönes Motiv entsteht.
Nachdem die Fische fertig gestaltet waren und den Zeichnern gefielen, nutzten wir die Zeit zum üben. Steine und Gräser übten wir.
Die geübten Elemente nutzten die Teilnehmer*innen für das fertigstellen der Bilder. Somit fand die Übung auch eine Anwendung und konnte nutzbar gemacht werden.
Dieser Schwarm Clownfische entstand bei der ersten Gruppe mit den Kindern. Ich bin erstaunt, welche Vielzahl an einzelnen Bildern aus einer Anleitung entstand.
Auch in der Gruppe mit den Jugendlichen entstanden wunderschöne Fische.

Es waren wieder gelungene Tage. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich schon auf ein Wiedersehen. Ideen und Wünsche haben wir gesammelt.

Ihr bekommt Lust, auch einmal mit mir zu arbeiten? Dann könnt ihr mich gern ansprechen oder anschreiben:

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